Halsband aus Leder mit Schnalle und D-Ring
Dieses Halsband wird mit einer Schnalle verschlossen und passt sehr gut zu dem Fesselgeschirr. Um das Fesselgeschirr auch gut an das Halsband anbringen zu können, wird ein D-Ring angebracht. Dieses Modell besteht aus zwei Lederstücken die mit Hilfe von Nieten miteinander verbunden werden. Verschlossen wird das Halsband mit einer Schnalle.
Um das Halsband fertigen zu können benötigt man folgendes:
2 Lederriemen:
- 1 x Riemen ca. 25 cm Länge und ca. 4 cm Breite
- 1 x Riemen ca. 35 cm Länge und ca. 2 cm Breite
1 Schnalle (kleine Gürtel oder Rollschnalle), ca. 2mm breiter als der Schließriemen
1 D-Ring
2 Doppelhohlnieten, Schaftdurchmesser ca. 3 mm, Länge ca. 11 mm und Kopfdurchmesser ca. 9 mm (für die Fixierung der Schnalle)
4 Doppelhohlnieten, Schaftdurchmesser ca. 3 mm, Länge ca. 9 mm und Kopfdurchmesser ca. 6 mm (für die Fixierung von dem D-Ring
Und das passende Werkzeug:
- einen Hammer (oder eine Drehspindel) und eine harte Unterlage um die Nieten zu befestigen
- ein Lineal
- ein Cuttermesser
- eine Schneideunterlage
- eine Lochzange
- etwas zum Anzeichnen (am besten einen Silberstift).
Am einfachsten ist es wenn man für das Halsband sich gleich einen Lederriemen, aus Spaltleder, in der gewünschten Breite besorgt. Dazu passend nimmt man dann nur noch einen weiteren schmaleren Riemen für den Schließriemen.
Man kann das Halsband aber auch aus einem Stück dickerem Leder (z.B. Möbelleder) selber zu Recht schneiden.
Alle hier angegebene Maße sind nur als Vorschlag zu betrachten und sind ggf. an die eigenen Maße anzupassen.
Achtung: Da das Halsband später um den Hals liegt und somit gekrümmt ist, sollte man die Lederteile nicht im flachen Zustand aufeinander nieten! Beim Anzeichnen der Löcher für die Nieten sollte man darauf achten!!
Wenn man einen Riemen gekauft hat, hat man es etwas einfacher beim basteln. Man misst einfach die Länge ab, die man braucht und kürzt den Riemen dementsprechend. Wenn man das Halsband aus einem Stück Leder fertigen möchte, überträgt man die Maße aus dem Schnittmuster auf das Leder, am besten mit einem Silberstift, und schneidet dann die Stücke sauber mit einem Cuttermesser aus. Wenn das getan ist, zeichnet man die Positionen der Löcher für die Nieten, an und stanzt diese mit der Lochzange aus. Somit hat man nun das eigentliche Halsband fertig.
Nun macht man sich an den Schließriemen.
Auch hier hat man es etwas leichter, wenn man auch hier sich einen Riemen in der gewünschten Breite gekauft hat. So braucht man auch hier nur noch den Riemen auf die gewünschte Länge zu kürzen und die Löcher anzuzeichnen und mit der Lochzange auszustanzen.
Wenn man den Schließriemen auch aus einem ganzen Stück Leder fertigen möchte, muss man nun wieder die Maße aus dem Schnittmuster übertragen und vorsichtig ausschneiden.
Das eine Ende des Riemens lässt man gerade abschließen, dass andere Ende spitzt man etwas an, in dem man die Ecken etwas abschrägt. Das vereinfacht hinterher das einfädeln des Riemens in die Schnalle.
Danach fängt man dann an die Löcher mittig auf den Riemen anzuzeichnen und mit der Zange auszustanzen.
Auf der anderen Seite werden die Löcher angezeichnet womit man hinterher den Riemen mit den Nieten auf den Fesseln fixiert.
Damit die Schnalle auch gut fixiert wird, zeichnet man ein Langloch an (siehe Schnittmuster) und scheidet es vorsichtig aus.
Wenn man sauber gearbeitet hat, sieht alles wie folgt aus:
Um die Schnalle an ihren richtigen Platz zu bekommen, muss man einfach das eine Ende des Riemens mit dem Langloch durch die Schnalle ziehen und den Dorn der Schnalle durch das Langloch stecken. Dann einfach das Ende umschlagen und schon ist die Schnalle fixiert.
Dann wird der Schließriemen einfach auf den breiteren Riemen (das Halsband) gelegt und miteinander verbunden. Dazu werden einfach die Nieten in die dafür vorgesehenen Löcher einsetzt und mit der Hand erst einmal festdrückt. Hierfür benutzt man die Nieten mit der Länge von 11 mm und mit dem Kopfdurchmesser von 9 mm. Achtet bitte darauf, dass die Nietenköpfe auch wirklich nach oben zeigen. Das kann mal in der Hitze des Gefechtes schnell passieren das man sich vertut und die Nieten falsch herum einsetzt. Das tut der Funktion keinen Abbruch, aber die Optik leidet darunter sehr stark…
Wenn man mit dem Ergebnis zufrieden ist, kann man die Nieten nun endgültig fixieren, in dem man sie entweder mit dem Hammer zusammenschlägt oder mit der Drehspindel zusammenpresst.
So sieht dann das fertige Ergebnis aus:
Diese Anleitung kann man sich auch als PDF-Dokument herunterladen.
Viel Spaß beim nachbauen.

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