Fußfesseln aus Leder mit Schnalle und D-Ring



Diese Fußfesseln werden ebenfalls mit einer Schnalle verschlossen und passen sehr gut zu den Handfesseln. Um die Fesseln anderweitig befestigen zu können, wird noch ein D-Ring angebracht. Man kann aber auch wahlweise anstelle eines D-Ringes, einen Schnappkarabinerhaken anbringen. Da sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt.
 
Da sich der Aufbau der Fußfesseln sehr dem der Handfesseln ähnelt, ist diese Anleitung auch sehr gleich geschrieben. Also bitte nicht wundern.

Um die Fesseln zu basteln benötigt man folgende Dinge:

4 Lederriemen:
- 2 x Riemen ca. 34 cm Länge und ca. 6,5 cm Breite
- 2 x Riemen ca. 43,25 cm Länge und ca. 2,5 cm Breite

2 D-Ringe (Für jede Fessel 1 Ring), ca. 25mm (innen gemessen)
8 Doppelhohlnieten (Für jede Fessel 4 Nieten), Schaftdurchmesser ca. 3 mm, Länge ca. 11 mm und Kopfdurchmesser ca. 11 mm
2 Schnalle (kleine Gürtel oder Rollschnalle), ca. 2mm breiter als der Schließriemen

Und das passende Werkzeug. In diesem Fall einen Hammer (oder eine Drehspindel) und eine harte Unterlage um die Nieten zu befestigen, ein Lineal, ein Cuttermesser, Schneideunterlage, eine Lochzange und etwas zum Anzeichnen (am besten einen Silberstift).

Am einfachsten ist es wenn man für die Fesseln sich gleich ein paar Lederriemen, aus Spaltleder, in der gewünschten Breite besorgt. Dazu passend nimmt man dann nur noch einen weiteren schmaleren Riemen für den Schließriemen.
Man kann die Fesseln aber auch aus dickerem Leder (z.B. Möbelleder) selber zurecht schneiden.

Alle hier angegebene Maße sind nur als Vorschlag zu betrachten und ggf. anzupassen.

Als erstes schneidet man die eigentlichen Fesseln zu.
Wenn man einen Riemen gekauft hat, misst man einfach die Länge ab und kürzt ihn dementsprechend. Wenn man die Fesseln aus z.B. Möbelleder fertigen möchte, überträgt man die Maße aus dem Schnittmuster auf das Leder, am besten mit einem Silberstift, und schneidet dann die Stücke hinterher aus. Die Ecken muss man nicht unbedingt abschrägen. Es dient wenn nur der Optik und besitzt keine weitere Funktion. Anschließend zeichnet man die Positionen der Löcher, für die Nieten, an und stanzt diese mit der Lochzange aus.
Somit hat man nun den ersten Schritt fertig.
Wenn man alles richtig gemacht hat, müssten die Fesseln erst einmal so aussehen.

 

Nun macht man sich an den Schließriemen.
Wenn man auch hier sich einen Riemen in der gewünschten Breite gekauft hat, hat man es leichter. So braucht man nur noch den Riemen auf die gewünschte Länge zu kürzen und nur noch die Löcher anzeichnen und mit der Lochzange auszustanzen.
Wenn man den Schließriemen auch aus einem ganzen Stück Leder fertigen möchte, muss man nun wieder die Maße aus dem Schnittmuster übertragen und vorsichtig ausschneiden.
Das eine Ende des Riemens lässt man gerade abschließen, dass andere Ende spitzt man etwas an, in dem man die Ecken etwas abschrägt. Das vereinfacht hinterher das einfädeln des Riemens in die Schnalle.
Danach fängt man dann an die Löcher mittig auf den Riemen anzuzeichnen und mit der Zange auszustanzen.
 
Auf der anderen Seite werden die Löcher angezeichnet womit man hinterher den Riemen mit den Nieten auf den Fesseln fixiert.
Damit die Schnalle auch gut fixiert wird, zeichnet man ein Langloch an (siehe Schnittmuster) und scheidet es vorsichtig aus.

Um die Schnalle an ihren richtigen Platz zu bekommen, muss man einfach das eine Ende des Riemens mit dem Langloch durch die Schnalle ziehen und den Dorn der Schnalle durch das Langloch stecken. Dann einfach das Ende umschlagen und schon ist die Schnalle fixiert.

 

Dann wird der Riemen einfach auf die Fesseln gelegt und miteinander verbunden, in dem man die Nieten von unten einsetzt und mit der Hand erst einmal festdrückt.
Achtet bitte darauf, dass die Nietenköpfe auch wirklich nach oben zeigen. Das kann mal in der Hitze des Gefechtes schnell passieren das man sich vertut und die Nieten falsch herum einsetzt.

Wenn man mit dem Ergebnis zufrieden ist, kann man die Nieten nun endgültig fixieren, in dem man sie entweder mit dem Hammer zusammenschlägt oder mit der Drehspindel zusammenpresst.

So sieht dann das fertige Ergebnis aus:

 

Diese Anleitung kann man sich auch als PDF-Dokument herunterladen.

Die passenden Handfesseln findet Ihr HIER.

Viel Spaß beim nachbauen.

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