Es gibt eine Menge an Stellungen womit man mit div. Hilfsmitteln seinen Partner fesseln kann. Entweder ganz einfach um seinen Partner leicht zu verwöhnen oder auch strenger um Ihn in seiner Bewegungsfreiheit weiter einzuschränken oder auch gezielt Schmerzen hinzuzufügen. Das geht dann aber auch schon in die Richtung von SM.
Es sollte nur immer ein Grundsatz beachtet werden: Nie jemanden gegen seinen eigenen Willen Fesseln und ihn in seiner Freiheit berauben! Nur im gegenseitigen Einverständnis solche Fesselspiele durchführen. „Alles kann, nichts muss!“

Hinweis:
Bitte beachtet dazu die „6 Goldenen Regeln“ zum Thema Fesseln und Bondage.
Alle hier aufgeschriebene Tips und Tricks erfolgen auf eigene Gefahr...!

Hier habe ich mal versucht ein paar Fesselungsvarianten und Stellungen aufzuzeigen, die für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet sind.
Am einfachsten zu verwenden sind die Ledermanschetten oder auch Lederfesseln, wie sie hier auf der Seite schon vorgestellt wurden. Auch andere Utensilien, wie z.B. Augenmasken, Knebel etc. können bei diesen Anleitungen mit eingesetzt werden und können die Lust noch ein wenig steigern.

Wer eigene Anleitungen hat, die er gerne hier veröffentlichen möchte, kann sich gerne bei mir melden.

Die einfachste und berühmteste Fesselung ist die Position „Spread Eagle“

Das bedeutet übersetzt: „Gespreizter Adler“. Die Stellung erinnert an einen Adler der seine Flügel und seine Füße weit gespreizt hat, daher der Name. Gerade für Anfänger ist diese Stellung sehr zu empfehlen. Weiterhin ist das auch eine der beliebtesten Fesselungen von Partnern, weil man diese Stellung mit wenigen Hilfsmitteln sehr gut im Bett praktizieren kann um dann den Körper von seinem Partner nach Strich und Faden zu verwöhnen.

Um diese Fesselungsvariante durchführen zu können benötigt man folgende Dinge:

-4 Seile oder alternativ die Bettfesseln
-Jeweils ein paar Hand- und Fußfesseln

Die Hand- und Fußfesseln werden dem Partner angelegt und dann mit Hilfe der Seile an den Bettpfosten fixiert. Wenn man keine Bettpfosten hat, eignet sich für diese Fesselung sehr gut die Bettfesseln. Somit liegt dann der Partner schön gefesselt vor einem.
Diese Fesselung eignet sich auch sehr gut für den Sex. Man kann „Sie“ entweder oral oder mit einem Dildo bzw. Vibrator verwöhnen. Wenn „Er“ gefesselt ist, kann „Sie“ sich dann auf ihn setzen und dann auf Ihm reiten und / oder ihn auch oral verwöhnen.
Natürlich kann man den Partner auch so auf dem Bauch fesseln. Da ist der eigenen Phantasie kaum Grenzen gesetzt.

Fesselstellungen und Positionen:

Eine weitere Position ist die „Y-Stellung“

Wie der Name schon vermuten lässt, werden dabei die Arme des Partners gespreizt und fixiert. Entweder im Bett mit Hilfe von den Matratzen-Fesseln, den Türfesseln im stehen, oder mit Hilfe einer Spreitzstange. Die Füße werden entweder mit Seilen oder den Lederfesseln zusammengebunden. Somit sieht dann der Partner wie ein Y aus.
Man kann diese Stellung auch variieren und die Arme zusammen binden und dann die Beine gespreizt fesseln.

Die Fesselung „Hogtie“

Ist eigentlich ein Klassiker unter den Fesselungsstellungen.
Bei dieser Fesselung werden jeweils die Hand- und Fußgelenke des passiven Partners hinter dem Rücken aneinander gefesselt und über ein Seil oder eine Kette verbunden. Man kann auch ein eigenes Fesselgeschirr dafür verwenden
Man kann auch die Verbindung zwischen den Hand- und Fußgelenken in der Länge variieren. Bei intensiveren Formen sind die Handgelenke direkt an die Knöchel gebunden, dadurch wird der Oberkörper mit angehoben. Dies ist aber nur erfahrenen Benutzern zu empfehlen.
Um das ganze noch weiter zu steigern, kann man noch zusätzlich ein Kopfharness verwenden, um durch eine Verbindung von diesem zu den Extremitäten den Kopf des Partners zusätzlich zu fixieren. Eine weitere Einschränkung der Bewegungsfreiheit ist durch die zusätzliche Fesselung von Knien und/oder Ellenbogen möglich. Meist liegt der Partner dabei auf dem Bauch. Von dieser Form der Fesselung gibt es noch andere weitere Varianten.
Diese Fesselung erlaubt es dem aktiven Partner die erogenen Zonen des gefesselten gezielt zu stimulieren. Dies kann man als "Strafe" in einem Erziehungsspiel einsetzen oder bei entsprechender Veranlagung ein Gefühl der Sicherheit und Ruhe aber auch der Demütigung verleihen.
Neben den üblichen Sicherheitsvorkehrungen (siehe Regeln), sollte bei dieser Fesselung insbesondere auf ein Einschneiden der Fesseln in die Gelenke und auf eventuelle gesundheitliche Probleme, vor allem der Atmung und der Wirbelsäule geachtet werden!

Fesselung auf dem Bauch mit den Händen auf dem Rücken

Der Partner liegt auf dem Bauch. Zuerst werden die Hände auf dem Rücken mit den Handflächen nach innen aneinander gefesselt. Anschließend werden die Oberarme kurz oberhalb der Ellenbogen, so weit es geht und nur mit einem leichtem Druck, aneinander gebunden. Man kann dafür entweder Seile verwenden oder Ledermanschetten, die auch um die Oberarme passen. Die so gefesselten Ober-, und Unterarme werden mit Hilfe von einem Seil eng am Oberkörper befestigt, so dass sie fast eine Einheit mit dem Oberkörper bilden. Zum Schluss werden noch die Fußgelenke zusammengebunden und die Oberschenkel ebenfalls. Die Oberschenkel werden kurz über den Knien zusammengebunden. Man kann auch hier entweder ein Seil verwenden oder einen langen Lederriemen mit einer Schnalle, z.B. einen Gürtel oder ähnliches.

Fesselungen am Andreaskreuz

Wie der Name schon sagt, wird normalerweise für diese Stellung ein Andreaskreuz benötigt. Wenn man etwas handwerklich geschickt ist, kann man sich so ein Kreuz auch selber bauen, aber wer möchte schon so ein Kreuz in der Wohnung stehen haben um dann vielleicht peinliche Fragen von Freunden und Bekannten beantworten zu müssen?
Als Alternative kann ich die Türfesseln empfehlen. Diese werden einfach oben über die Tür gelegt und dann, beim schliessen der Tür, zwischen Tür und Türrahmen eingeklemmt.
An diesen Fesseln kann man nun seinen Partner mit den Handgelenkfesseln befestigen.
Wenn man noch ein Paar Türfesseln übrig hat, kann man diese dann unter der Tür anbringen und somit auch die Füße des Partners fixieren.
So kann man dann in Ruhe seinen Partner im Stehen verwöhnen. Entweder mit dem Mund und Zunge oder mit den Händen. Auch hier ist ein wenig Phantasie keine Schande.

Mumifizierung

Unter Mumifizierung versteht man eine Praktik aus dem Bereich Bondage und BDSM.
Dabei wird der der Körper oder einzelne Körperteile mit geeignetem Material umwickelt, was die Bewegungsfreiheit stark einschränkt.
Als Materialien eignen sich dazu Frischhaltefolie, Stretchfolie oder Bondage-Tape, Zwangsjacken, Saunasäcke oder „Bodybag“ bzw. „Bondagebag“.
Die so gefesselte Person kann durch die teilweise stattfindende sensorische Deprivation in bestimmten Fällen einen angenehmen Zustand empfinden, auch das Gefühl der Hilflosigkeit und Unfreiheit kann eine Rolle spielen. Die Verwendung als Strafe in einem erotischen Rollenspiel, insbesondere einem Erziehungsspiel ist ebenfalls möglich. Für Fetischisten kann auch die Verwendung eines bestimmten Materials wie Leder oder Lycra noch zusätzlich stark Lust steigernd sein. Hierbei sind aber auch ein paar Sicherheitshinweise zu beachten.
Eine vorherige Absprachen und das Bereitlegen geeigneter Befreiungswerkzeuge, bei Folienbondage eine Verbandsschere,  sind wie in allen Bereichen der fesselnden Erotik, sehr wichtig.
Diese Praktik erfordert neben einer guten anatomischen Sachkenntnis des aktiven Partners auch Erfahrungen im Umgang mit dem gewählten Material.
Zum Beispiel sollte man die Dehnbarkeit bestimmter Folienarten kennen, um die bei einer Umwicklung des Oberkörpers zwangsläufig entstehende Einschränkung der Atmung im gewünschten Rahmen zu halten. Besondere Sorgfalt muss man walten lassen, wenn man eine Mumifizierung auf nackter Haut durchführen möchte. Hier sollten nur Materialien zum Einsatz kommen, die keine oder nur geringe Irritationen auf der Haut erzeugen sowie sich leicht ablösen lassen; dies gilt auch bezogen auf Körperbehaarung und den Notfall. Hierbei eignet sich sehr gut das Bondage-Tape, weil es nur auf sich selber klebt und nicht auf der Haut oder Haaren.
Neben lagebedingten Druckstellen und Schmerzen ist im Zusammenhang mit undurchlässigen Materialien wie Latex oder Frischhaltefolie vor allem die mögliche Überhitzung des Körpers problematisch, da unter Umständen die körpereigenen Mechanismen zur Wärmeregulation über die Schweißbildung nicht mehr einwandfrei funktionieren. Beim Anlegen der Mumifizierung sollte man daher darauf achten, dass die gefesselte Person in Notfällen schnell befreit werden kann (hier kommt dann die Verbandsschere zum Einsatz!).
Da die Atmung auch etwas eingeschränkt werden kann, sollte man immer darauf achten, dass der Partner genug Luft bekommt.
Eigentlich sollte aufgrund des relativ hohen Gefahrenpotenzials die von dieser Art der Fesselung ausgehen kann, ich meine damit eine den ganzen Körper bedeckende Mumifizierung, nur von erfahrenen Personen ausgeführt werden, da sämtliche Bereiche des Körpers abgedeckt sind und der Zustand der Physis und Psyche des Gefesselten auch aus dem nonverbalen Verhalten gedeutet werden muss.

Hinweis:
Die Mumifizierung mit Folien ist nur für Fortgeschrittene gedacht! Die Haut ist unser grösstes Organ und atmet auch. Wenn man die Folie zu lange auf dem Körper hat, kann die Haut nicht mehr atmen und kann so zum Ersticken führen! Dann besteht Lebensgefahr! Immer eine Verbandschere bereithalten um die Folie im Fall der Fälle schnell aufschneiden zu können!


Als Alternative kann man einen Bodybag verwenden oder als preiswerte Alternative einen Mumienschlafsack.

Fesseltips

Kontakt | Rechtliches | Hinweise | Jugendschutz

© 2007 Copyright by Webmaster ; Fesseln-basteln.com
Alle Rechte vorbehalten